Chronik der Pfadfinder Perchtoldsdorf
80 Jahre Perchtoldsdorfer Jugendarbeit ist fertig dokumentiert.
(leider vergriffen)
Anlässlich der Eröffnung des Pfadfinderheims im neuen Kindergartengebäude im Zellpark wurde es im Beisein von Herrn Bürgermeister Martin Schuster vorgestellt. Ferry Ofner produzierte gekonnt die Druckvorlage und gestaltete den Umschlag mit Motiven der alten Heime und des Neuen.
Das ca. 480 Seiten starke Buch mit dem Untertitel „Erlebte Jugend“ ist in sieben Kapitel unterteilt. Jedes davon stellt einen Zeitabschnitt dar, der entweder durch die politische Situation geprägt war oder durch Personen, die über eine längere Zeit die Gruppen geführt haben.
Das Dokument ist keine Chronik im eigentlichen Sinn ist. Es fehlen die Statistiken vergangener Zeiten, aber es ist gespickt mit Erzählungen und Eindrücken von Menschen, die Pfadfinder waren oder Pfadfinder geblieben sind. Es spiegelt ihre Ideologie wieder, die zu einer lebensbestimmenden Geisteshaltung wird. Es soll vor allem auch ein Denkmal für die vielen ehrenamtlichen Jugendleiter sein.
Die Kapitel beschreiben auch den Wandel einer Jugendbewegung. Es ist ein Nachschlagewerk für alle, die nach bekannten Namen und Ereignissen suchen, es kann als Referenz dienen, für jene, die wissen möchten, wie Jahrzehnte lang Jugendarbeit betrieben wurde.
Teil 1: Von der Gründung 1928 bis zur Auflösung 1938
Der erste Teil, der die Zwischenkriegsjahre vom Beginn 1928 bis zur Auflösung im Zuge der Besetzung Österreichs 1938 dokumentiert. Interviews mit inzwischen verstorbenen Pfadfinderbrüdern aus einer bewegten Zeit.
Leseprobe Pfadfinderchronik Teil 1 (PDF 98 KB)
Teil 2: Die Nachkriegszeit 1946 bis 1955
Die während der Kriegszeit aufrecht erhaltene Pfadfindernetz regt sich und engagierte Pfadfinder rufen zur Wiedergründung der Bewegung auch in Perchtoldsdorf. Die desolate Burg dient als Heim.
Leseprobe Pfadfinderchronik Teil 2 (PDF 336 KB)
Teil 3: Gruppenfeldmeister Paminger 1956 bis 1966
Zum erstenmal wird die Gruppe über längere Zeit von einem Gruppenführer geleitet. Das bring den Pfadfindern in Perchtoldsdorf eine neue Stabilität. Regelmäßige Ausflüge und Wettkämpfe mit anderen Gruppen aus dem Bezirk sind am Programm.
Leseprobe Pfadfinderchronik Teil 3 (PDF 387 KB)
Teil 4: Gruppenfeldmeister Udolf 1967 bis 1973
Neue Herausforderungen kommen auf die Pfadfindergruppe zu: Die Burg wird renoviert und ein neues Heim wird benötigt. Eine Mädchengruppe wird gegründet und die ersten Auslandfahrten werden unternommen.
Leseprobe Pfadfinderchronik Teil 4 (PDF 282 KB)
Teil 5: Die Ära Trojovsky 1974 bis 1988
Neuer Schwung kommt in die Gruppe. Wieder wird das Heim gewechselt. Diese ehemalige Tischlerei wird mit viel Engagement von Aufsichtsrat und mit Hilfe der Eltern hergerichtet. Die Gruppe wächst und wird zur größten in Niederösterreich.
Leseprobe Pfadfinderchronik Teil 5 (PDF 216 KB)
Teil 6: Die Demokratisierung der Gruppe 1988 - 1997
Die Gruppenführung wird schrittweise verjüngt, "Altlasten" abgelegt. Demokratische Mitbetimmungsversuche werden erprobt. Die Übernahme von Verantwortung hat seine Probleme.
Leseprobe Pfadfinderchronik Teil 6 (PDF 104 KB)
Teil 7: Die Kids reden mit 1997 bis 2008
Neue Methoden der Jugenderziehung finden ihre Anwendung. Die Kinder werden werden früher in die Programmgestaltung eingebunden. 2008 wollten wir das 80-jährige Jubiläum feiern. Wir verloren jedoch unser Heim. Die neue Situation ist auch für Pfadfinder eine Herausforderung.
