(K)ein Platz für Schwarze
von Dieter Bogg ISBN 3-8334-2420-6
Wenn das Ende dieser Geschichte 18 Monate später gewesen wäre, gäbe es kein „happy end“. Der Protagonist wäre nach dem seit Jänner 2006 in Österreich geltenden Asylgesetzen nach Nigeria abgeschoben worden und wäre vielleicht nicht mehr am Leben, der Autor hätte eine 6-monatige Haftstrafe für Unterstützung von "Illegalen" Asylbewerbern ausgefasst. Die Menschenrechte sind als Wert der EU abgeschafft worden.
Das Buch erzählt die Geschichte des jungen Nigerianers Faith, über seine Kindheit in Afrika, die Bedrohung durch eine Kultgemeinschaft, das Familienunglück, den Versuch ihn zu vernichten, die unbeschreiblichen Wege in die vermeintliche Freiheit des „Westens“. Den Kanossagang eines Asylbewerbers in Österreich....
....Faith lebt legal in Österreich, kämpft mit den Vorurteilen und dem Rassismus und seinen kulturellen Wurzeln. Er hat eine Berufausbildung und Arbeit, zahlt aber noch regelmäßig für seine Aufenthaltbewilligung. Er ist schon 20 Jahre in Österreich, auf seine Staatsbürgerschaft muss er noch warten!
Kein Wunder, denn, obwohl es im März 2005 erschienen ist, wird es von den österreichischen Medien nicht angenommen.
- „Zu brisant“ meint ein Insider der Medienszene
- „Wir müssen dem Autor danken, dass er zeigt, dass trotz aller Widerwärtigkeiten mit Realismus und Leidenschaft es möglich ist , Menschen auf ihren Gratwanderungen nicht abstürzen zu lassen.“ Leopold Neuhold, Univ.Prof für Ethik und Gesellschaftslehre, Karl-Franzens-Universität Graz
- „Jedes Flüchtlingsschicksal ist ein Einzelschicksal“ Peter Rettinger, Redakteur der überkonfessionellen Zeitschrift Einsicht.
- „Es kommt auf die Zivilcourage an und christliches Leben fordert Konsequenzen..“ Mag. Leopold Wieseneder, Bildungshaus Stift Zwettl
- „Der Autor schildert durchaus spannend seine Irrwege, die er in der Hoffnung einem Menschen zu helfen, gegangen ist.“ Mag. Walter Lohmann, Chefredakteur von zeit!zeichen
- „Es gibt andere, weniger missionarische Veröffentlichungen zu diesem Thema.“ Peter Sagerschnig, Rezensent der Wiener Bibliotheken
- „Ein lebendiger und berührender Bericht“ Mag. Tanja Dietrich-Hübner Chefredakteurin ERF-Österreich
- „Niemals aufgeben, wäre ein ebenfalls passender Titel..“ Wolfgang Machreich, Redakteur „Die Furche“
- „Der Illegale bei uns daheim, christliche Nächstenliebe intensiv erlebt“ Robert Sommer, Redakteur „Augustin“
- „Die Geschichte von Faith und den Menschen, die mit ihm durch dick und dünn
gingen, hat mich mehr als bewegt und in Atem gehalten.“ Rosemarie Lauschitzky
